Laden...

Aktuelle Tabelle

Laden...

SVH bei facebook

Werde auch Mitglied bei der SV Hörzhausen facebook Gruppe
Link:

Startseite >> Verein >> Chronik

Chronik

Im Sommer 1947 fasste der damalige Ortspfarrer Joseph Däubler den Entschluss, einen Sportplatz zu bauen.
Dazu bot sich die ausgebeutete Kiesgrube der Peutenhausener Straße an. Mit Hilfe arbeitsloser Heimatvertriebener, die vom Pfarrer aus der Privattasche entlohnt wurden, entstand bald ein zwar etwas kleines, aber dennoch idyllisch gelegenes Spielfeld. Zunächst spielte man gelegentlich gegen ebenfalls nicht organisierte Mannschaften umliegender Ortschaften, ehe man sich entschloss, einen Sportverein zu gründen.
Dazu lud Pfarrer Joseph Däubler für den 21. Februar 1948 alle Interessenten in das Gasthaus Rupp „Oberer Wirt“ ein. Die Begeisterung war groß und so ließen sich sofort 52 Mitglieder in den als „Sportverein Hörzhausen“ benannten Verein aufnehmen.

Diesen folgte in den darauf kommenden Wochen ein wahrer Boom, denn die Mitgliederzahl kletterte rasch auf 120 an.
Die erste Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:

Nach zahlreichen Freundschaftsspielen gegen andere unorganisierte Mannschaften meldete der SV Hörzhausen nach und nach eine 1. Mannschaft, Reserve- und Jugendmannschaft an. Schließlich nahm die erste Mannschaft ihren ersten Spielbetrieb um Punkte in der Bezirksklasse Gruppe Ost 3 auf.

Nach einiger Zeit wurde schnell klar, dass die vorhandene Anlage den Ansprüchen nicht mehr genügen würde. Durch das Entgegenkommen von den Bauern Redl und Rupp konnte Ostern 1949 ein neuer Sportplatz errichtet werden.
Platzeinweihung 1949 durch Hochwürden Däubler (mit Ministrant Hans Dorner)

Anlässlich der ersten Jahreshauptversammlung wurde dann auch eine Tischtennis, Schach- und Theatergruppe und eine Schützenabteilung ins Leben gerufen.

Kurz darauf begannen auf dem neuen Sportplatz die Aufstiegsspiele zur 1. Bezirksliga gegen den TSV Altomünster und SV Klingsmoos. Mit einem Punktestand von 5 : 3 belegte der SVH zwar nur den zweiten Platz, konnte aber durch die Neueinteilung der Spielklassen doch in die nächsthöhere Klasse aufsteigen.
Anläßlich der ersten Jahreshauptversammlung 1949 wurde dann auch eine Tischtennis-, Schach- und Theatergruppe ins Leben gerufen. Zu den Abteilungsleitern wurden Otto Regner (Tischtennis), Rudolf Flögel (Schach) und Ludwig Eberle, sowie Josef Knittel (Theater) gewählt, während die übrigen Vorstandschaftsmitglieder unverändert in ihren Ämtern blieben.
In der neuen Spielklasse, die sich nun B-Klasse Augsburg benannte, gab es für die Hörzhausener kein Honiglecken und außerdem mussten weite Fahrstrecken (z.B. Thannhausen, Jettingen und sechs Augsburger Vereine) bewältigt werden. Am Ende der Saison reichte es aber für den SVH doch noch zum Klassenerhalt.

1950/51 Gruppenteilung B-Klasse Ost
Im Spieljahr 1950/51 gab es erneut eine andere Gruppeneinteilung und zwar wurde die B-Klasse Ost gegründet. Was niemand erwartet hatte, traf ein: Hörzhausen setzte sich von Beginn an an die Spitze und wurde am Schluß Meister und Aufsteiger in die A-Klasse Augsburg. In dieser Gruppe waren u.a. Schrobenhausen, Aichach und Friedberg die Gegner.
Hatte man zuvor den BC Aichach aus dem Pokal geworfen, so gelang immerhin gegen Friedberg ein 2 : 1 Sieg. Am Ende blieb für den SVH gegen die meist übermächtige Konkurrenz nur der Abstieg in die B-Klasse.

Inzwischen hatte sich beim SVH noch eine Schützenabteilung gebildet, die ungemein aktiv war und mehrere Jahre hindurch mit großen Preisschießen an die Öffentlichkeit trat.

Im Fußball ging es nach dem Abstieg sofort wieder steil bergauf, denn schon in der folgenden Spielsaison schaffte man die Meisterschaft in der B-Klasse Ost, verzichtete aber freiwillig auf einen erneuten Aufstieg in die Augsburger A-Klasse.

1953/54 Meisterschaft B-Klasse Ost
(erneuter Verzicht auf den Aufstieg)

1955/56 Meisterschaft B-Klasse Ost
Wiederum qualifizierte man sich für die A-Klasse Augsburg, musste aber am Ende der Spielsaison wieder zurück in die B-Klasse. Fortan spielte der SVH in dieser Klasse eine führende Rolle. Anläßlich des zehnjährigen Vereinsbestehens wurde dem Vereinsvorsitzenden Pfarrer Joseph Däubler als Erstem im Bezirk Schwaben die Ehrenplakette des bayerischen Fußballverbandes verliehen. Im darauf folgendem Jahr konnte man erstmals mit dem FC Stäfa aus der Schweiz eine ausländische Fußballmannschaft empfangen und besiegen. Das Rückspiel mit dem Besuch in der Schweiz wurde zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.

Im Jahre 1959 konnte dann ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Vereins gesetzt werden: Am 30. August wurde das in Gemeinschaftsarbeit erbaute Vereinsheim eingeweiht und ist seiner Bestimmung übergeben worden.
Einweihung des 1959 erbauten Sportheims
Das Eröffnungsspiel wurde gegen den FC Schrobenhausen bestritten und endete 2 : 2. Wenig später empfing man mit dem SV Aschach Gäste aus Österreich, bei denen man bereits zuvor eingeladen war.

1965 verstarb der seit Gründung amtierende 2.Vorsitzende Hans Heggenstaller

Anläßlich der Jahreshauptversammlung 1961 wurde Pfarrer Däubler auf eigenen Wunsch von Georg Ziegler abgelöst und zum Ehrenvorsitzenden ernannt, während man sich sonst im wesentlichen auf die altbewährten Kräfte stützte. Im Jahre 1961 schloß sich die rührige Schützenabteilung dem neugegründeten Schützengau Schrobenhausen an, wobei Ludwig Heggenstaller zum 2. Gauschützenmeister gewählt wurde. Kurz zuvor konnten die Hörzhausener Schützen im Schützengau Aichach die Meisterschaft in der C-Klasse erringen.

Im Jahr 1962 gelang es der Reservemannschaft, die Meisterschaft in der B-Klasse Aichach zu erringen.

Im Jahr 1963 gelang dann auch der Hörzhausener „Ersten“ wieder die Meisterschaft in der B-Klasse Aichach, die man zugleich mit dem 15-jährigen Vereinsbestehen feiern konnte. Verbunden mit dieser Meisterschaft war der Aufstieg in die A-Klasse Mitte. Nachdem er der Meistermannschaft zum Aufstieg noch einen Satz Trikots gespendet hatte, starb kurz darauf der Ehrenvorsitzende Hochwürden Herr Pfarrer Joseph Däubler ganz überraschend. Sein Begräbnis wurde zu einem erhebenden Bekenntnis für den beliebten 'Sportpfarrer'.

Nachdem der SVH die Saison 1964 mit dem achten Tabellenplatz abgeschlossen hatte, war der Klassenerhalt gesichert. Zum Saisonabschluss hatte man den oberösterreichischen TSV Aurolzmünster eingeladen und mit ihm zwei frohe Tage verbracht.

Im Jahr 1965 verstarb der seit Gründung amtierende 2. Vorsitzende Bürgermeister Hans Heggenstaller. Für ihn wurde Josef Niedernhuber gewählt. Die erste Mannschaft konnte auch diesmal mit dem achten Tabellenplatz den Klassenerhalt sichern und ein weiteres Jahr in der A-Klasse Mitte spielen.

Anläßlich der Jahreshauptversammlung im April 1966 wurde Peter Kastl an Stelle des aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierenden Georg Ziegler gewählt. Sein Stellvertreter wurde Josef Manhart.

Im Jahre 1967 musste dann der SVH wieder in die B-Klasse absteigen und spielte dort vier Jahre mit wechseldem Erfolg.

Im Jahr 1971 musste Hörzhausen sogar in die C-Klasse absteigen. Dieses Gastspiel dauerte aber nur ein Jahr und man stieg als Meister sofort wieder in die B-Klasse Aichach auf.

Im Jahre 1976 erfolgte der erneute Abstieg in die C-Klasse.

Bei der Jahreshauptversammlung im März 1976 gab es erneut einen Wechsel an der Führungsspitze: Anton Brücklmair wurde zum ersten, Jakob Kopfmüller zum zweiten Vorsitzenden gewählt.
Im Jahre 1976 gewann die Schülermannschaft erstmals den Pokal des Kreisjugendringes gegen den VfR Neuburg in Berg im Gau.

Im Spieljahr 1979/80 gelang endlich wieder die Meisterschaft in der C-Klasse Aichach.
Nach Entscheidungsspielen gegen Sielenbach und Schiltberg (vor 1.500 Zuschauern in Schrobenhausen) wurde der Aufstieg leider verpasst. In der C-Klasse spielte man die nächsten Jahre mit wechseldem Erfolg um schließlich 1986 als Tabellenzweiter wieder in die B-Klasse aufzusteigen.

Während bereits in den Jahren 1970 bis 1975 die Schützen-, Theater- und Schachabteilung aufgelöst wurden, wurde am 08. Juni 1976 unter der Leitung von Peter Losert eine Damengymnastikgruppe ins Leben gerufen, die zunächst aus 19 Damen bestand.
Übungsleiter vom ersten Tag an war Peter Losert, der dieses Amt 20 Jahre lang bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1996 ausübte. Neben den Übungsstunden kam auch der gesellige Teil bei der Damengymnastikgruppe nie zu kurz. Besonders bei Faschings- oder Weihnachtsfeiern und bei häufigen Radausflügen waren die Damen stets in ihrem Element. Bis zum heutigen Tag trifft sich die Gruppe ungezwungen regelmäßig zu sportlichen Aktivitäten und zu gemeinsamen gesellschaftlichen Ereignissen.
Im Jahr 1976 lief erstmals eine Altherrenmannschaft in den Farben des SV Hörzhausen auf das Spielfeld. Gründer und Betreuer in den Anfangsjahren war Martin Obermeier. Ihm folgten als Verantwortliche in chronologischer Reihenfolge Anton Brücklmair, Erich Schön, Johann Kratzer und Johann Krug. Trotz der beinahe jedes Jahr bestehenden Probleme, einen ausreichenden Spielerkader zur Verfügung zu haben, wurde der Spielbetrieb 25 Jahre lang durchgehend aufrecht erhalten. Höhepunkte waren dabei die Spiele um die Stadtmeisterschaft sowie um den Ostschwabenpokal. Insbesondere gegen die Lokalrivalen des FC Schrobenhausen, des SV Steingriff und des SC Mühlried kam es dabei zu packenden Auseinandersetzungen. Einmal konnte sogar der Titel des Schrobenhausener Stadtmeisters errungen werden. Aber auch die geselligen Veranstaltungen kamen nie zu kurz. Erinnert sei dabei nur an die jeweiligen Jahresabschlussfeiern, an diverse Geburtstagsfeiern sowie an die jährlichen Ausflüge. Besonders gerne denken viele an die Fahrt nach Graz, der Heimat des Betreuers Johann Krug, zurück. Auch der Besuch der Fußballfreunde aus Aschach in Hörzhausen im Jahr 1985 und der Gegenbesuch im darauffolgendem Jahr 1986 waren Höhepunkte in der AH-Geschichte des SVH. Die Auflösung der AH-Mannschaft erfolgte wegen Spielermangels im Jahr 2001.

Im Jahr 1977 begannen unter der Federführung von 1.Vorstand und Bauleiter Anton Brücklmair die Planungen für den Bau eines neuen Fußballplatzes. Der Baubeginn des neuen Spielfeldes war im August 1979. Durch viele freiwillige Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder konnten die Kosten in Grenzen gehalten werden. Die Einweihung des neuen Sportplatzes erfolgte zwei Jahre später im August 1981 mit einem Pokalturnier. Noch im gleichen Jahr 1981 wurde wieder unter der Leitung von 1. Vorstand Anton Brücklmair die Erweiterung des Sportheimes in Angriff genommen. Die Erweiterungsarbeiten erstreckten sich bis in das Jahr 1983.

In den Jahren von 1983 bis 1988 bestand auch eine Skiabteilung, die im Winter Wochenendausflüge und Skifahrten in die Berge organisierte.

Den sportlichen Tiefpunkt brachte die Saison 1984/85, als man den letzten Tabellenplatz in der C-Klasse belegte. Obwohl man spielerisch mit allen anderen Teams völlig gleichwertig war, lag die große Misere im Angriff. Darüberhinaus war auch die Moral der Mannschaft bereits in der Anfangsphase der Saison schnell gebrochen, nach dem man die ersten sechs Spiele jeweils knapp mit je 0 : 1 verlor. Am 7. Spieltag gelang bei einem Punktestand von 0 : 12 mit 6 : 0 Toren der erste Heimsieg. Nach Ablauf dieser Saison wechselte der damalige Landesligaspieler Johann Burkhart von der DJK Langenmosen zum SVH und übernahm das Amt des Spielertrainers. Ferner konnte mit Erasmus Breitsameter ein sehr erfahrener Libero verpflichtet werden, der viele Jahre beim TSV Hilgertshausen in der Bezirksliga spielte und mit seiner Erfahrung eine weitere große Verstärkung bedeutete.
Somit wurde das geschafft, was viele eigentlich für unmöglich gehalten hatten.

Im Vorjahr noch Tabellenletzter und in der Saison 1985/86 erfolgte der Aufstieg in die B-Klasse Aichach als Tabellenzweiter der C-Klasse Aichach.
Daran hatte Hans Burkhart mit 29 Treffern einen wesentlichen Anteil, zumal es sich bis auf wenige Positionen um die gleiche Mannschaft wie im Vorjahr handelte.

Auch in der Saison 1986/87 wusste die Mannschaft über die gesamte Spielzeit zu überzeugen und belegte als Aufsteiger einen hervorragenden dritten Tabellenplatz. Zu diesem Erfolg beitragen konnte auch Martin Hundseder, der zu Saisonbeginn vom FC Schrobenhausen wieder zum SVH zurückkehrte.

Mit dem dritten Tabellenplatz hatte man sich als Aufsteiger in der B-Klasse etabliert und startete mit viel Selbstbewusstsein in die Saison 1987/88. Ein Garant für den dritten Platz in dieser Saison, war wiederum Hans Burkhart, der allein in den Pflichtspielen 26 Treffer erzielte und somit auch Torjäger der gesamten B-Klasse wurde.

Das 40. Jubiläum des SVH wurde vom 20. – 22. Mai 1988 unter der Schirmherrschaft vom 1. Bürgermeister der Stadt Schrobenhausen, Josef Höllbauer, großartig gefeiert.
Grußworte an den Sportverein Hörzhausen richteten in der Festzeitschrift 1. Bürgermeister Josef Höllbauer, Pfarrvikar Fritz Kahnert und der Sportreferent der Stadt Schrobenhausen, Günther Rief. Festleiter Anton Brücklmair bedankte sich bei seinem Grußwort bei allen Mitgliedern des Sportvereins für den Idealismus und für die vielen geleisteten Arbeitsstunden in den vergangenen Jahren. Als 1. Vorstand fungierte Kaspar Werner. Das Festprogramm umfasste u.a. ein Freundschaftsspiel einer Stadtauswahl von Schrobenhausen gegen den FC Augsburg und einen Stimmungsabend mit den „Jetzendorfer Hinterhofmusikanten“. Ca. 3.000 Besucher konnte der SV Hörzhausen an den drei Festtagen zu diesem Jubiläum begrüßen.

Nachdem man nun zweimal hintereinander den dritten Tabellenplatz belegt hatte, wurde das Saisonziel 1988/89 noch einmal ein Stückchen höher gehängt.
Nach dreijähriger Tätigkeit als Spielertrainer verließ Hans Burkhart die Kommandobrücke und übergab an Spielertrainer Gebhart Brosi, der ehemals beim SV Klingsmoos in der Bezirksliga tätig war.
Er sollte als schneller Flügelstürmer die Flanken schlagen, die der Torjäger Hans Burkahrt verwerten konnte. Darüber hinaus konnte man mit Klaus Natzer einen hervorragenden Torhüter verpflichten, der in späteren Jahren auch höherklassig aktiv war und eine hervorragende Saison spielte. Auch Karl-Heinz Wolf stieß in dieser Saison zum SVH und bedeutete eine große Verstärkung der Abwehr.
Anzumerken bleibt, dass in der damaligen B-Klasse Vereine wie SSV Petersdorf, TSV Hilgertshausen, FC Tandern, DJK Stotzard, BC Aresing, FC Affing und DJK Gebenhofen spielten, die später mindestens A-Klasse, größtenteils jedoch Bezirksliga bzw. Bezirksoberliga spielten.
Doch die Hoffnungen auf den ersehnten Aufstieg in die A-Klasse erfüllten sich trotz des hervorragend besetzten Spielerkaders nicht. In der 5. Runde des DFB-Pokals hatte man den A-Klassisten FC Illdorf zu Gast. In einer hektischen Schlussphase wurden Hans Burkhart und Gebhart Brosi mit roter Karte des Feldes verwiesen und fielen somit für die ersten vier bzw. sechs Pflichtspiele aus. Trotz einer furiosen Aufholjagd reichte es letztendlich nur noch zum vierten Tabellenplatz und somit endete eine Saison, die man als „Saison der unerfüllten Hoffnungen“ bezeichnen konnte. Der Weggang von Spielertrainer Gebhart Brosi, Torhüter Klaus Natzer und Karl-Heinz Wolf waren bezeichnend für den Zustand der Mannschaft.

Dass die Saison 1989/90 eine schwierige werden wird, war allen Verantwortlichen nach dem Weggang zahlreicher Leistungsträger klar.
Mit Jürgen Krömer wurde ein Spielertrainer verpflichtet, der im Mittelfeld die Fäden ziehen sollte. Doch aufgrund der angespannten Personalsituation kämpfte man von Saisonbeginn an gegen den Abstieg. Diesen konnte man erst am letzten Spieltag verhindern, als man beim damaligen Tabellenzweiten Griesbeckerzell mit 4 : 0 erfolgreich war.

Die Probleme der vergangenen Spielzeit setzten sich auch 1990/91 fort.
Eine schwere Rückenoperation zwang Spielertrainer Jürgen Krömer zu einer mehrmonatigen Zwangspause. Die Mannschaft befand sich zur Winterpause in einem desolaten Zustand, so dass der damalige Vorstand unter dem 1. Vorsitzenden Werner Kaspar, handeln musste.
Michael Jofer und Hans Burkhart übernahmen als Interimstrainer die Verantwortung für die Mannschaft, bis Jürgen Krömer wieder genesen war. Das letzte Saisonspiel fand dann wieder unter der Regie von Jürgen Krömer statt.
Gemeinsam mit dem SV Steingriff musste man die bittere Pille des Abstiegs schlucken. Zudem trennte man sich von Spielertrainer Jürgen Krömer.

Im Jahr 1991 wurden unter der Leitung von 1. Vorstand Werner Kaspar die marode gewordene Stromleitung für das Sportheim und die Flutlichtanlage erneuert. Dabei musste die Bahnlinie, die Paar und die Straße nach Peutenhausen durchbrochen werden. Durch die Eigenleistung der Mitglieder und durch einen Zuschuss des Landkreises konnte diese Herausforderung gut bewältigt werden.
Für die Saison 1991/92 wurde Günter Trawinski als Spielertrainer verpflichtet, der allerdings die in ihn gesteckten Erwartungen nie erfüllen konnte. Bereits zur Winterpause wurde er seines Amtes enthoben und Mannschaftskapitän Peter Elbl übernahm die Verantwortung für die Mannschaft. Eine alles in allem verkorkste Saison endete mit einem enttäuschenden zwölften Tabellenplatz.

Mit Gerhard Kübler als neuem Trainer sollte der Erfolg zum SVH zurückkehren, so die Vorstellung des Vorstandes, nachdem der zuletzt sehr erfolgreiche Trainer nach langjähriger Tätigkeit von der DJK Brunnen nach Hörzhausen wechselte. Darüberhinaus konnte mit Karl-Heinz Wondratschek ein Klassestürmer verpflichtet werden, der mit seinen 27 Saisontreffern wesentlich dazu beitrug, dass man gemeinsam mit dem VfL Ecknach, dem TSV Alsmoos und dem SV Steingriff punktgleich den zweiten Tabellenplatz belegte, der zum Aufstieg berechtigt hätte. Folglich mussten Aufstiegsspiele die Entscheidung herbeiführen.
Vor 1.200 Zuschauern in Langenmosen konnte man sich gegen den SV Steingriff in einem mitreißenden Spiel mit 6 : 2 durchsetzen. Jürgen Krömer bot dabei eine überragende Partie im Trikot des SVH und ragte aus einer hervorragenden Mannschaft noch hervor.
Nachdem sich auch der TSV Alsmoos überraschend gegen den Favoriten VfL Ecknach mit 1 : 0 durchgesetzt hatte, lautete die alles entscheidende Begegnung: TSV Alsmoos – SV Hörzhausen. 1.500 Zuschauer kamen zu der Begegnung in Kühbach und sie wurden nicht enttäuscht. Die Gäste hatten einen fulminanten Start und führten bereits nach einer halben Stunde mit 3 : 0. Mit einer furiosen Aufholjagd startete unsere Mannschaft in die zweite Spielhälfte, doch es reichte nur noch zu zwei Treffern. Der ersehnte und aufgrund einer tollen zweiten Halbzeit auch verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Sehr groß war nach Spielende die Enttäuschung, den Aufstieg in die B-Klasse im letzten Augenblick doch nicht geschafft zu haben.

Eine große Enttäuschung im Vereinsgeschehen war im Jahr 1992 der Abbruch der Jahreshauptversammlung.
Nachdem es nicht gelungen war, das Amt des 1. Vorsitzenden zu besetzen, musste die Versammlung abgebrochen werden. Den Vereinsmitgliedern wurde eine Frist von 4 Wochen gesetzt, um mögliche Kandidaten für die Nachfolge von 1. Vorstand Werner Kaspar zu finden. Bei der Neuwahl im April 1992 stellte sich Johann Schwaiger als 1. Vorstand für den SVH zur Verfügung. Damit war die Zukunft des Sportvereins gesichert.

Für die Saison 1993/94 konnte man sich mit Andreas Högg als Spielgestalter und Helmut Mika als Torhüter weiter verstärken. Beide wechselten vom A-Klassisten TSV Hollenbach zum SVH.
Trotz dieser Verstärkungen erfüllten sich die Hoffnungen nicht. Obwohl Karl-Heinz Wondratschek 35 mal erfolgreich war und Andreas Högg 20 Saisontreffer erzielte, musste man sich am Saisonende mit dem vierten Tabellenplatz zufrieden geben.
Nach Abschluss dieser Saison wechselte Karl-Heinz Wondratschek zum VfL Ecknach, Helmut Mika zum FC Gundelsdorf und Andreas Högg kehrte zum TSV Hollenbach in die A-Klasse zurück.

Personell geschwächt, startete man in die neue Saison 1994/95.
Im dritten Jahr seiner Tätigkeit war auch Trainer Gerhard Kübler bald klar, dass man kaum in das Geschehen um die begehrten Aufstiegsplätze eingreifen konnte. Frühzeitig kündete er bereits seinen Ausstieg an und beendete sein Engagement zum Saisonende.

Mit Jürgen Krömer kehrte ein alt bekannter Trainer in der Saison 1995/96 zum SVH zurück.
Doch auch diese Saison verlief insgesamt betrachtet sehr enttäuschend. In einigen Spielen konnte man zwar durchaus überzeugen, doch die Leistungskonstanz über die gesamte Spielzeit fehlte. Vor allem gegen vermeintlich leichtere Gegner mussten immer wieder Rückschläge hingenommen werden, so dass man letztlich sogar in die untere Tabellenregion der C-Klasse abrutschte.
Trainer Jürgen Krömer beendete nach Ablauf der Saison seine Tätigkeit für den SVH und zugleich auch seine persönliche, fußballerische Laufbahn.

Für die Saison 1996/97 konnte Manfred Asam als neuer Spielertrainer gewonnen werden.
Schon frühzeitig hatten die Verantwortlichen Kontakt zu ihm aufgenommen. Er war in der Schüler- und Jugendabteilung des SVH groß geworden und spielte anschließend beim VfL Ecknach. Trotz seines noch relativ jungen Alters war er einer Trainertätigkeit beim SVH nicht abgeneigt. Im ersten Jahr seiner Trainerlaufbahn gelang ihm mit der ersten Mannschaft ein beachtlicher Mittelplatz in der C-Klasse Aichach.

Im November 1996 wurden von 1. Vorstand Johann Schwaiger alle Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
Die Themen waren der Bau eines neuen Sportheimes, die Bildung eines Bauausschusses und die Bildung eines Festausschusses für das 50-jährige Vereinsjubiläum im Jahr 1998.

Im Jahr 1997 befasste sich der neugegründete Bauausschuss unter der Leitung von 1. Vorstand Johann Schwaiger und 2. Vorstand Johann Burkhart als Bauleiter mit den Planungen für den Bau eines neuen Sportheimes.
Diese Mamutaufgabe war notwendig geworden, da das alte Sportheim den erforderlichen Ansprüchen nicht mehr genügte. Besondere Probleme bereitete dabei die Untertunnelung des Bahndammes und der Paar für die Wasser- und Stromversorgung. Wegen der Lage im Hochwassergebiet der Paar und einem damit verbundenen hohen Grundwasserniveau, konnte eine Unterkellerung des neuen Sportheimes nicht durchgeführt werden. Der Neubau sollte kein Millionending werden, sondern ein solides Heim für die Mitglieder und Spieler des SVH. Durch die Unterstützung der Stadt Schrobenhausen, des Wasserzweckverbandes der Halsbachgruppe, der Raiffeisenbank Hörzhausen und der Jagdgenossenschaft von Hörzhausen konnten die gewaltigen finanziellen Probleme bewältigt werden. Die größte Unterstützung beim Sportheimneubau leistete das örtlich ansässige Bauunternehmen Johann Gschoßmann.
Die Erlöse aus den mittlerweile durchgeführten Altpapiersammlungen und die Gewinne aus den jährlich veranstalteten Gartenfesten trugen ebenfalls zur Finanzierung des neuen Sportheimes bei.
Das Richtfest wurde am 01. August 1997 gefeiert und alle Helfer wurden zu einer großen Hebauffeier ins Vereinslokal Kopfmüller eingeladen.

Vom 12. – 14. Juni 1998 wurde das 50 jährige Gründungsfest des SV Hörzhausen gefeiert.
Unter der Schirmherrschaft vom 1. Bürgermeister der Stadt Schrobenhausen, Josef Plöckl, wurde ein dreitägiges Fest gefeiert. Grußworte an den Sportverein Hörzhausen richteten:
1. Bürgermeister Josef Plöckl, Landtagsabgeordneter Rudolf Peterke, Sportreferent Josef Stadler und Stadtpfarrer Josef Beyrer.
1. Vorsitzender Johann Schwaiger richtete Dankesworte an die Mitglieder des SVH, an die Bürger von Hörzhausen und an die Gäste in der Festzeitschrift.
Am Freitag fand ein Freundschaftsspiel einer Jugendauswahlmannschaft des FC Schrobenhausen und Spielern aus den Jugendmannschaften des SVH gegen die B-Jugend des BC Aichach statt. Am Abend startete eine fetzige Rock-Party im Festzelt. Der Samstag umfasste folgende Freundschaftsspiele: SVH D-Jugend : BC Aresing D-Jugend; SVH AH-Mannschaft : Radio ND; SVH/FC Schrobenhausen C- Jugend : SC Mühlried. Der Unterhaltungsabend wurde von der Show-Kapelle „Oh la la“ gestaltet. Der Sonntag beinhaltete neben dem Festgottesdienst ein Klassentreffen. Der fußballerische Höhepunkt an diesem Tag war ein Freundschaftsspiel des SV Hörzhausen gegen eine Stadtauswahl von Schrobenhausen. Mit den Ehrungen verdienter Mitglieder klang des Fest mit den „Oberlauterbacher Lausbuam“ stimmungsvoll aus.

Im Jahr 2000 beendete Johann Schwaiger nach 8 Jahren seine Tätigkeit als 1. Vorstand des SVH.
Sein Nachfolger wurde Werner Kopfmüller.
Im Juli 2000 wurde mit einem dreitägigen Fest die Sportheimeinweihung gefeiert.
Mit einer Rock- und Schlagerparty, Fußballturnieren, einem Tanzabend und der offiziellen Einweihungszeremonie mit einem Festgottesdienst wurde dieses besondere Ereignis ausgiebig gefeiert. Als besondere Attraktion erwies sich ein Fallschirmabsprung des örtlichen Jugendpfarrers Robert Walter.
Die fleißigen Helfer, die insgesamt über 4.000 Arbeitsstunden für den Bau des neuen Sportheimes erbracht hatten, wurden am Festabend besonders geehrt. Das alte Sportheim wurde im Jahr 2003 abgerissen.
Im Jahr 2000 wurde erstmals ein Weinfest durchgeführt.

Im Jahr 2001 wurde in Kooperation und Zusammenarbeit aller Vereine in Hörzhausen und Halsbach eine Rockparty veranstaltet.
Die Rockparty besuchten ca. 1.500 Jugendliche. Der Erlös wurde auf alle beteiligten Vereine aufgeteilt.
Im Jahr 2001 hatte die Jugendabteilung des SVH Schüler- und Jugendmannschaften aus Arzina und Gemona aus Italien für drei Tage zu Gast. Zuletzt hatte man sich 1997 getroffen, als rund 60 Jugendliche und deren Eltern aus Hörzhausen und Unterbernbach in San Rocco zu Gast waren. Ein Empfang im Rathaus der Stadt Schrobenhausen, eine Stadtführung, die Teilnahme am Schrannenfest und drei Freundschaftsspiele bildeten dabei die Höhepunkte des Besuches.
Für die Überwachung der Umweltradioaktivität wurde im Jahr 2001 eine Messsonde neben dem Sportheim des SVH aufgestellt.

Die sportlichen Erfolge in den Jahren von 1998 bis 2003 waren eher bescheiden.
In der C-Klasse Aichach fand sich die 1. Mannschaft meist auf hinteren Plätzen nach Abschluss der Punktspielrunden wieder. An eine Meisterschaft oder an einen Aufstieg war aufgrund der dünnen Spielerdecke nicht zu denken.

Für die Spielsaison 2003/2004 sollte sich mit der Verpflichtung von Josef Wernetshammer als Spielertrainer die sportliche Misere zum Guten wenden.
Durch zehn Neuzugänge und Spielern aus der eigenen Jugend wurde als Ziel für diese Fußballsaison der Aufstieg in die Kreisklasse Aichach angestrebt. Ein besonderes Highlight in dieser Saison war der 3 : 0-Sieg gegen den FC Schrobenhausen. Doch trotz dieses Erfolges wurde der Aufstieg nicht geschafft. Als Tabellenzweiter gingen die Relegationsspiele gegen Laimering-Rieden in Aichach mit 0 : 2 und gegen Alsmoos-Petersdorf in Inchenhofen mit 1 : 3 nach Elfmeterschießen verloren.
Woran die erste Mannschaft knapp scheiterte, gelang den Nachwuchsteams des SVH. Sowohl die E- als auch die F-Junioren konnten in ihren Gruppen souverän die Meisterschaft gewinnen.

Das Ziel für die kommende Saison 2004/2005 sollte der endgültige Aufstieg sein.
Doch dieses Vorhaben ging gründlich daneben. Die jungen SVH-Cracks kamen mit dem immensen Ehrgeiz des Spielertrainers Josef Wernetshammer nicht klar, fühlten sich überfordert und verloren den Spaß am Kicken. Die Konsequenz war eine Niederlagenserie in sechs aufeinanderfolgenden Spielen. Der Traum vom Aufstieg war bereits während der Saison ausgeträumt und so erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen die Trennung von Coach Josef Wernetshammer. Bis zum Saisonende war Kapitän Christian Eser für das Team verantwortlich. Aber auch Christian Eser verlies den SVH nach Ablauf der Saison.

Im April 2005 wurde eine Solaranlage zur Erwärmung des Brauchwassers auf dem Dach des Sportheimes installiert.

Für die neue Saison 2005/2006 wurde als Spielertrainer Andreas Angermair, der von der DJK Langenmosen kam, verpflichtet.
In der neu gegründeten A-Klasse Aichach sollte erneut ein Angriff auf die Meisterschaft gestartet werden. Aber auch in dieser Saison wurde der Aufstieg erneut verpasst.
Dagegen wurden die D 7-Junioren Meister in der Gruppe Nord. Von 16 Spielen gewannen sie 15, lediglich ein Unentschieden mussten sie hinnehmen.

Die Saison 2006/2007 wurde mit einer sehr stark verjüngten Mannschaft angegangen.
Das Durchschnittsalter betrug knapp 20 Jahre. Durch ein geschlossenes Mannschaftsbild und eine homogene Struktur sollte fehlende Erfahrung ausgeglichen werden. Vier Neuzugänge sollten die Mannschaft verstärken. Der Erfolg in dieser Saison blieb aus und nach Abschluss der Saison erfolgte die Trennung von Spielertrainer Andreas Angermair.

Für die Saison 2007/2008 wurde als Spielertrainer Christian Eser verpflichtet.
Mit einer jungen Mannschaft, deren Durchschnittsalter unter 23 Jahren lag, wollte er versuchen, die sportliche Misere zu beenden.
Doch dieses Vorhaben gelang nicht. Mehr als ein Tabellenplatz im unteren Tabellenbereich war nicht zu erreichen.
Im Jahr 2007 konnte mit der Planung für eine Sportplatzverlegung durch das Ingenieurbüro Mayr aus Untergriesbach begonnen werden. Der Plan der neuen Verbindungsstraße zwischen Hörzhausen und Peutenhausen sah eine Trassenführung durch das alte Sportgelände, der als Trainingsplatz genutzt wurde, vor. Diese einmalige Chance auf einen neuen Trainingsplatz ließen sich die verantwortlichen Vorstandsmitglieder nicht entgehen. Nachdem die neue Verbindungsstraße im November 2007 eingeweiht wurde, konnte mit dem Bau des neuen Trainingsplatzes begonnen werden.

Vorstandschaft 2008

Bereits im März 2008 wurden die Bauvorhaben an die beteiligten Firmen vergeben. Durch die Eigenleistungen der Mitglieder konnte darüber hinaus eine Bewässerungsanlage installiert werden. Bereits im Juli 2008 zum 60. Jubiläum des SVH waren die wichtigsten Tätigkeiten abgeschlossen. Die Benutzung des neuen Trainingsplatzes war aber erst im Frühjahr 2009 wegen der Rasenansaat möglich.

Ein Höhepunkt im Jahr 2008 war die Feier zum 60-jährigen Bestehen des Sportvereins Hörzhausen.
Über 3 Tage - vom 18. Juli bis zum 20. Juli 2008 - erstreckte sich das Festprogramm. Am Freitag fand ein Partyabend mit der Band „Kehrseite“ im Festzelt statt. Der Samstag war geprägt von einem Kleinfeldturnier der Hörzhausener Vereine mit Siegerehrung und Pokalverleihung am Abend. Zum Tanz spielte die Musikgruppe „De drei Boarischen“.
Der Sonntag begann mit einem festlichen Kirchenzug aller Hörzhausener Vereine und Einwohner vom Dorfplatz zum Sportgelände des SVH. Der Festgottesdienst mit der anschließenden Einweihung des neuen Trainingsplatzes bildete dabei den Höhepunkt. Am Nachmittag fanden Fußballspiele der Nachwuchsmannschaften statt, die Kübler Traditionsmannschaft spielte gegen die Reservemannschaft des SVH und die erste Mannschaft spielte gegen die DJK Sandizell. Das Fest klang mit der Ehrung von insgesamt 75 langjährigen Mitgliedern aus.

Die neue Saison 2008/2009 wurde mit dem Ziel angefangen, einen einstelligen Tabellenplatz am Ende der Punktspielsaison in der A-Klasse Aichach, zu erreichen.
Das Ziel wurde knapp verpasst und die erste Mannschaft belegte wieder einen Platz im hinteren Tabellenbereich.
Die Zusammenlegung der Jugendarbeit in der JFG Hagenau mit den Vereinen aus Langenmosen und Steingriff hatte sich dagegen positiv entwickelt. Die Vereine aus Sandizell und Schrobenhausen wurden neu in die JFG Hagenau integriert.

Mit Spielertrainer Christian Eser wurde in die Saison 2009/2010 gestartet.
Wie in den Jahren zuvor, blieb der sportliche Erfolg aus. Zum Saisonende belegte die erste Mannschaft den 11. Tabellenplatz in der A-Klasse Aichach und die zweite Mannschaft fand sich auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder.
Im März 2010 legte der bisherige 1. Vorstand Werner Kopfmüller nach 10-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder.
Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder als neuen 1. Vorstand Wilhelm Rauscher. In seiner Antrittsrede nannte er als Ziele und Aufgaben notwendig gewordene Renovierungsarbeiten am Sportheim, die Abdichtung des Flachdaches auf der Garage, die Vervollständigung der neuen Kücheneinrichtung und die Erneuerung der Technik für die Fernsehübertragungen im Sportheim. Bereits im Mai 2010 wurde das Sportheim in den Vereinsfarben „rot/weiß“ neu gestrichen.

Vorstandschaft 2010

Vor Beginn der Spielsaison 2010/2011 erfolgte die Trennung von Spielertrainer Christian Eser. Als Interimslösung fungierte bis kurz vor Beendigung der Vorrunde Johann Burkhart. Anfang November wurde Fritz Dischinger als neuer Spielertrainer verpflichtet. Das Ziel für die 1. Mannschaft war die Erreichung des 7. Tabellenplatzes in der B-Klasse Aichach. Durch eine Umstrukturierung der Spielklassen im Bezirk Schwaben im Jahr 2011 könnte die 1. Mannschaft des SVH bei der Erreichung des 7. Tabellenplatzes um eine Spielklasse höher eingestuft werden. Nach einem gelungenen Saisonauftakt verlief die Vorrunde trotz zum Teil guter Leistungen und nur knappen Niederlagen enttäuschend. Die 1. Mannschaft belegte nach der Vorrunde den vorletzten Tabellenplatz und damit war das angestrebte Saisonziel in weite Ferne gerückt. Die Rückrunde begann ebenfalls mit knappen Niederlagen. Beim Lokalderby gegen den TSV Weilach wurden drei Elfmeter vergeben.
Am 21. Februar 2011 verstarb im Alter von 88 Jahren das Gründungs-/ und Ehrenmitglied Ludwig Heggenstaller. Bei seiner Beerdigung wurden die 63-jährige Mitgliedschaft und die 40-jährige Tätigkeit als Schriftführer besonders hervorgehoben. Ausserdem wurde ihm für sein jahrzehntelanges Engagement und für seine großartigen Verdienste für den SVH ein grosser Dank ausgesprochen.
Im April 2011 wurde wegen Spielermangel die Reservemannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb abgemeldet. Die 1. Mannschaft belegte am Saisonende den 13. Tabellenplatz. Das angestrebte Ziel, den 7. Tabellenplatz für die Qualifikation zur neuen A-Klasse-Aichach zu erreichen, wurde klar verfehlt.
Für die Saison 2011/2012 wurden wieder eine 1. Mannschaft und eine Reservemannschaft für den Spielbetrieb angemeldet. In der neuen B-Klasse Aichach mit insgesamt dreizehn Mannschaften bekam die 1. Mannschaft sechs unbekannte Teams zugeteilt. Das Ziel für diese Saison war ein Platz unter den ersten drei Mannschaften, denn diese Mannschaften waren direkt aufstiegsberechtigt. In der Vorbereitungsphase im Juli erreichte die 1. Mannschaft einen guten 2. Platz beim Pokalturnier der DJK Sandizell anlässlich deren 50-jährigen Bestehens. Am anschliessenden Trainingslager in Farchant beteiligten sich 15 Spieler.
Der Saisonauftakt und die ersten Punktspiele verliefen nicht wunschgemäss. So wurden gegen vermeintlich schwache Mannschaften die oftmals zahlreichen Torchancen nicht genutzt und viele Punkte leichtfertig verschenkt. Nach der 6 : 0 Niederlage im Lokalderby gegen den TSV Weilach war die Mannschaft am Tiefpunkt angelangt. Nach einer weiteren Niederlage gegen den SC Obergriesbach war der Rückstand auf die Aufstiegsränge auf 7 Punkte angewachsen. Selbst eine 4 : 0-Führung gegen VfL Ecknach II konnte nicht zu einem Heimsieg genutzt werden: Eine schwache 2. Halbzeit bescherte eine 4 : 5-Pleite. Mit drei Siegen in Folge gelang der Mannschaft vor der Winterpause der Anschluss an das Mittelfeld. Mit 14 : 0 feierte der SVH dabei gegen TSG Hochzoll II einen historischen Kantersieg. Der Rückstand auf den angestrebten 3. Tabellenplatz betrug 8 Punkte. Die Mannschaft überwinterte auf dem 8. Tabellenplatz.

Vorstandschaft 2012

Beim Sparkassen-Cup in der Dreifachturnhalle in Schrobenhausen zu Beginn des Jahres 2012 sorgte die Mannschaft mit dem 3. Platz bei zwölf teilnehmenden Mannschaften für eine faustdicke Überraschung.
Leider wurden in den restlichen Spielen die geweckten Hoffnungen auf einen möglichen Aufstiegsrang nicht erfüllt. Gegen die unmittelbaren Konkurrenten wurden keine Erfolge erzielt. Am Saisonende stand die 1. Mannschaft auf dem 8. Tabellenplatz.
Die Reservemannschaft zeigte in der Saison 2011/2012 eine geschlossene Mannschaftsleistung. Durch starke, kämpferische Leistungen, toller Moral und grossartiger Kameradschaft erzielte die Mannschaft manche unerwartete Erfolge. Leider machte sich in der Rückrunde die angespannte personelle Situation immer mehr bemerkbar. So stand wegen der großen Spielermisere der 60-jährige Martin Wagner als Keeper gegen Igenhausen II im Tor. Ein Novum in der Vereinsgeschichte! Ein 4. Tabellenplatz am Saisonende war die Belohnung für den tollen Einsatz während der gesamten Saison.
Im Schüler- und Jugendbereich konnte wegen Spielermangel keine Mannschaft für die Punktrunde gemeldet werden. Die Schüler- und Jugendspieler des SVH wurden in die Mannschaften der JFG Hagenau integriert. Lediglich für einige Bambinispieler wurde ein wöchentliches Training unter der Leitung von Andreas Steinbacher durchgeführt.

Wegen Spielermangels startete der SVH mit nur mehr einer Mannschaft in die neue Spielsaison 2012/2013. Nach dem Weggang von 6 Spielern wurde ein Neuanfang in der B-Klasse Neuburg gestartet. Der Antrag des SVH auf die Umgruppierung war vom Bayerischen Fussballverband genehmigt worden.
Der Neustart in dieser Gruppe war optimal. "SV Hörzhausen auf Höhenflug" so titelte die Schrobenhausener Zeitung nach dem fünften Spieltag. Nach einem 3:0-Derbytriumph gegen die DJK Sandizell lag das Überraschungsteam bereits auf einem Aufstiegsplatz. Sieben Spiele in Folge wurden gewonnen. Für einen Spieltag war die Mannschaft sogar Tabellenerster. Das System von Trainer Fritz Dischinger zeigte in dieser Saison erstmals Erfolg. Ausserdem waren die gute Trainingsbeteiligung, die Kameradschaft, der kämpferische Einsatz und die Spielfreude der gesamten Mannschaft mit ausschlaggebend für diesen sportlichen Erfolg. Der 5. Tabellenplatz war die Belohnung für eine gut gespielte Vorrunde.
Während der Winterpause gelang Abteilungsleiter Richard Fischer ein ganz besonderer Clou. Mit der Verpflichtung von fünf Neuzugängen und einem zurückgekehrten Spieler konnte die Mannschaft für die Rückrunde gewaltig verstärkt werden. Aber dennoch wollte niemand beim SVH von einem Aufstiegsaspiranten sprechen. "Einfach vollkommen ohne Druck angreifen und schauen, was am Ende dabei herauskommt", so lautete die Devise von Coach Fritz Dischinger. Neun Punkte Rückstand auf den zweiten, aufstiegsberechtigten Tabellenplatz waren eine große Herausforderung. Der Start in die Rückrunde verlief sehr verheißungsvoll. Sechs Spiele wurden in Folge gewonnen und damit konnte zwischendurch der 2. Tabellenplatz erreicht werden. Leider reichte das spielerische Potential in den entscheidenden Spielen gegen die unmittelbaren Konkurrenten um den zweiten Aufstiegsplatz nicht aus. Am Ende belegte die Mannschaft nach einer insgesamt guten Saison mit vier Punkten Rückstand auf den Aufstiegsrang den 5. Tabellenplatz.

Am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, veranstaltete der SVH eine Fußballdorfmeisterschaft, an der sich der Tennisverein, Westend, Landjugend, Feuerwehr/Schützenverein und der SVH beteiligten. Zwei Zelte waren aufgestellt worden und als besonderes Schmankerl wurde für die Besucher „Sau vom Grill“ angeboten. Nach einem Festgottesdienst auf dem Sportgelände und der Einweihung eines restaurierten Feldkreuzes am Radweg nach Peutenhausen begannen am Mittag die Pokalspiele. Als klarer Sieger ging am Ende die Mannschaft des SVH hervor. Die Veranstaltung wertete das Image des Sportvereins enorm auf und war auch in finanzieller Hinsicht ein voller Erfolg.
Am 07. Juli 2013 veranstaltete der SVH erstmals einen „Paartallauf“ zugunsten der Deutschen Krebshilfe. Ein Organisationsteam unter der Federführung von Andreas Steinbacher und Michael Reichhold hatte zwei Laufstrecken über 7,5 km und 10 km ausgeschildert. Die Schirmherrschaft übernahm der 1. Bürgermeister der Stadt Schrobenhausen, Dr. Karlheinz Stephan. Durch die Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr Hörzhausen, der Ministranten, dem Sportabzeichenteam Schrobenhausen, vielen freiwilligen Helfern und namhafter Sponsoren konnte der „Coachat-Benefizlauf“ organisiert und durchgeführt werden. Bei herrlichem Wetter gingen über 300 Teilnehmer an den Start. Neben dem Schirmherrn beteiligten sich auch einige Mitglieder des Stadtrats an dem Lauf. Auf die Strecke ging auch der 75-jährige Erwin Neumair aus Hörzhausen, der die 7,5 –Kilometerstrecke mit Krücken zurücklegte. Alle Läufer wurden vom Trommelteam von Carola Morgenschweis angefeuert und am Zieleinlauf brandete ein ums andere Mal eine La-Ola-Welle nach der anderen auf. Der enorme Andrang stellte das Organisationsteam vor gewaltige Herausforderungen. Mit vereinten Kräften wurden schließlich alle Aufgaben und Unwägbarkeiten hervorragend gemeistert. Insgesamt konnten 3.800 EURO an die Deutsche Krebshilfe gespendet werden.

Andreas Steinbacher gibt das Startsignal für die über 300 Teilnehmer des Paartallaufs
Bild: G. Drexel, in: Schrobenhausener Zeitung am 08.07.2013


Außerdem wurden ein Starkbierfest, ein Weinfest, ein Wattturnier, eine Weihnachstfeier veranstaltet und drei Altpapiersammlungen durchgeführt. Auch die Fußballliveübertragungen der Bundesliga- und Champions Leaquespiele des FC Bayern München im Sportheim des SVH erfreuten sich zunehmender Beliebtheit bei den Fußballfans.

Mit einem Traumstart begann die Saison 2013/2014. Nach fünf Spielen und fünf Siegen war der SVH Tabellenführer in der B-Klasse Neuburg. Die Tabellenspitze konnte nur wegen einer unverständlichen Spielabsage von Ehekirchen II und einem Spiel weniger nicht verteidigt werden. Nach acht Spielen lag die Mannschaft mit sieben Siegen und einem Unentschieden ungeschlagen auf Platz zwei in der Tabelle. Beim „Duell der Giganten“ gegen den amtierenden Spitzenreiter TSG Untermaxfeld II teilten sich die Kontrahenten die Punkte. Nur bei einer einzigen Partie verließ der SVH in der laufenden Saison als Verlierer den Platz (0 : 1 beim BSV Neuburg II). Die Truppe mit Spielertrainer Fritz Dischinger befand sich voll auf Aufstiegskurs. Durch die Patzer der unmittelbaren Konkurrenten trennten den SVH nach der Vorrunde nur mehr zwei Punkte vom Tabellenrang eins, und dabei durften sie so noch zwei Matches mehr absolvieren als der bisherige Tabellenführer. Im Altlandkreisderby zu Beginn der Rückrunde gegen die DJK Sandizell gelang der Mannschaft ein überzeugender 5 : 1-Erfolg. „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, „SV Hörzhausen überwintert nach Triumph im Schlagerspiel auf erstem Tabellenrang“, so lautete die Schlagzeile in der Schrobenhausener Zeitung vom 25. November 2013. Das Auswärtsspiel gegen den bisherigen Tabellenersten Untermaxfeld II unmittelbar vor der Winterpause wurde mit 2 : 1 gewonnen. Durch diesen Sieg übernahm der SVH mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenführung. Der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz wurde durch diesen Erfolg auf sieben Punkte ausgebaut.
Das Jahr 2014 begann mit dem Nachholspiel gegen den FC Ehekirchen II, jedoch kam die Mannschaft nicht über 1:1 hinaus. Anschließend startete der SVH eine beachtliche Siegesserie und konnte bereits am 22. Spieltag den Aufstieg perfekt machen. Die bis dahin in der Rückrunde ohne Punktverlust gebliebene Mannschaft benötigt zudem nur ein Unentschieden für den ersehnten Aufstieg, dementsprechend groß waren die Erwartungen an das Auswärtsspiel in Feldkirchen. Es wurde ein Bus organisiert mit dem die Spieler, die Vorstandschaft und viele weitere Schlachtenbummler nach Feldkirchen reisten. Die Partie gestaltete sich als sehr schwierig und es stand bis zur letzten Minute 0:0. Nach dem erlösenden Schlusspfiff begann die große Aufstiegsfeier. Nach zwei weiteren erfolgreichen Spielen konnte zudem die erste Meisterschaft seit Jahrzehnten gesichert werden.



Am Ende stand die beeindruckende Bilanz von 61 Punkten nach 26 Spielen und einer Tordifferenz von 71. Zudem stellte der SVH mit Michael Rupp den erfolgreichsten Torschützen der B-Klasse Neuburg.



Der Abschluss erfolgt am Pfingstwochenende mit der Saisonabschlußfeier am Samstag. Der Pfingstsonntag begann mit der Kirche am Sportheim und einem anschließendem Essen. Danach folgte eine Dorfolympiade bei der fast alle Vereine aus Hörzhausen teilnahmen. Den Ausklang bildete das Sommernachtsfest, welches tief in die Nacht andauerte. Die Dorfolympiade und das Sommernachtsfest wurde vom SV Hörzhausen und der Feuerwehr Hörzhausen zusammen veranstaltet.
Außerdem wurden im Jahresverlauf ein Starkbierfest, ein Weinfest, ein Wattturnier und eine Weihnachtsfeier veranstaltet und drei Altpapiersammlungen durchgeführt.

Zur Saison 2014/15 wurde der SV Hörzhausen in die A-Klasse Aichach umgruppiert. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung startete die Saison mit dem Nachbarschaftsduell gegen den TSV Weilach, das leider verloren ging. Erst am vierten Spieltag der neuen Saison konnte der erste Punkt eingefahren werden. Auf den ersten "Dreier" musste bis zum neunten Spieltag gewartet werden, dieser gelang gegen den Nichtabstiegskonkurrenten SV Ottmarig II. Zur Mitte der Saison nahm auch die Anfangs desolate Trainingsbeteiligung wieder zu und die Mannschaft nahm sich dem Nichtabstiegskampf an. Es folgten couragiertere Leistungen und an den letzten beiden Spieltagen sehr wichtige Erfolge gegen die direkten Tabellennachbarn aus Gundelsdorf und Tandern. Somit konnte man mit einem Polster von fünf Punkten auf einen Abstiegsplatz in die Winterpause gehen.

Startseite

Aktuelles

Mannschaft

Jugend

Verein

Kontakt

Anfahrt

Links

Impressum :: Anregungen bitte an webmaster :: © copyright 2010 SV Hörzhausen