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"Hier bin ich hervorragend aufgehoben"

Meldung vom 13.01.18

Hrzhausen (SZ) Er kickt gut, hat den richtigen Draht zu seiner Truppe, netzt zudem regelmig ein. Kurzum: Alexander Gazdag leistet als Spielertrainer des SV Hrzhausen eine tolle Arbeit. Und er wird es auch in der Saison 2018/19 noch tun, darauf einigte sich der 29-Jhrige jetzt mit dem Klub.
Gazdag nickt zustimmend. "Ich bin jetzt die dritte Spielzeit hier beim SVH, und in dieser Zeit haben wir zusammen doch schon einiges aufgebaut", sagt er nicht ohne Stolz: "Die Mannschaft hat sich deutlich weiterentwickelt, die Fortschritte sind klar zu erkennen. Und das macht mir als Trainer natrlich eine Menge Spa."
Seine bisherigen Arbeitsnachweise mit den Hrzhausenern: Platz vier im Endklassement 2015/16 und Position drei in der Abschlusstabelle 2016/17 - jeweils in der A-Klasse Aichach. Und wenn der SVH jetzt, am 25. Mrz, sein Nachholmatch beim FC Ehekirchen II gewinnen sollte, htte er in der A-Klasse Neuburg Rang zwei inne - also jene Stelle, die ihm am Saisonende 2017/18 zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen wrde.
Der Sprung hoch in die Kreisklasse - selbstverstndlich trumt Gazdag hiervon. Beziehungsweise er glaubt auch daran - "sogar ganz fest", wie er gerne ergnzt. "Mein Team htte sich diesen Riesenerfolg auch hundertprozentig verdient - und da der Verein heuer seinen 70. Geburtstag feiert, wrde das Ganze zudem sehr gut passen", so der Spielertrainer mit einem Leuchten in seinen Augen. Seine Truppe sowie er selbst wrden jedenfalls alles dafr tun, um mindestens noch auf Tabellenplatz zwei hochzuklettern. Wobei selbst Rang eins und damit der Meistertitel, verbunden mit dem Direktaufstieg, nicht komplett utopisch erscheinen. Zugegeben: Aktuell sind's noch stolze sechs Zhler, die das Hrzhausener Fuballteam hinter dem fhrenden SV Holzheim zurckliegt. Allerdings hat der derzeitige Spitzenreiter schon ein Match mehr bestritten.
"Wenn ich jetzt sagen wrde, dass ich bei dieser Ausgangsposition nicht nach oben blicke, wrde mir das sowieso niemand glauben - also versuche ich es erst gar nicht", sagt Gazdag schmunzelnd. Jedoch sei ihm in diesem Zusammenhang eine Sache schon extrem wichtig: "Wir mchten zwar, wenn es irgendwie geht, am Ende aufsteigen - wir mssen es aber nicht. Wir haben keinerlei Druck - auch von Vereinsseite nicht - und knnen daher sehr entspannt an die restliche Saison herangehen."
Wo sich er und seine Mannschaft vor allem verbessern mssen - Gazdag wei es nur zu gut: "Wenn wir in die Kreisklasse hochwollen, mssen wir ab sofort fter in der Fremde punkten." Die bisherige Auswrtsausbeute seines SVH: erst drei Siege und bereits fnf Niederlagen. Das ist bestenfalls Mittelma in der A-Klasse Neuburg, hat mit der Bilanz eines potenziellen Titelanwrters normalerweise nichts zu tun. Dass die Hrzhausener momentan trotzdem so toll dastehen, haben sie rein ihrer Heimstrke zu verdanken. So sind sie zu Hause an der Paar noch komplett ungeschlagen, in bislang sieben Partien dort gelangen ihnen schon sechs Erfolge und ein Remis. "Wir fhlen uns daheim einfach wohl", besttigt Gazdag.
Und er selbst, der 2015 vom TSV Arnbach in den Altlandkreis Schrobenhausen gekommen war. fhlt sich eben beim SVH wohl. "Hier bin ich hervorragend aufgehoben. Der Zusammenhalt in Hrzhausen ist vorbildlich, die Zusammenarbeit im Verein ist top", betont der 29-Jhrige. Die logische Konsequenz daraus: eben ein Weitermachen beim SVH, auch in der Saison 2018/19.
Wie gro die Hrzhausener Fortschritte mit Gazdag sind, wie sehr es dem Spielertrainer mit seiner momentanen Mannschaft Spa macht - das Hallenfuballturnier um den Schrobenhausener Sparkassencup zeigte es zuletzt auf beeindruckende Weise. Am Ende war's sensationellerweise der zweite Rang, den der SVH bei dieser inoffiziellen Altlandkreismeisterschaft belegte - seine beste Platzierung berhaupt in der langjhrigen Geschichte dieses Traditionswettbewerbs. Und Gazdag glnzte dabei als trickreicher sowie abschlussstarker Torschtzenknig, war im Laufe des Turniers insgesamt siebenmal erfolgreich. "Irgendwie kickten wir uns da gemeinsam in einen kleinen Rausch. Wir haben uns gegenseitig hochgepusht, es lief einfach an diesem Tag", berichtet der 29-Jhrige: "Das war absolut begeisternd von meiner Mannschaft, ich war ex-trem stolz auf sie."

Quelle: Roland Kaufmann, in: Schrobenhausener Zeitung vom 13.01.2018, Foto: R. Lger

Spielertrainer Alexander Gazdag aus dem berraschungsteam des SV Hrzhausen sicherte sich am Ende die Torjgerkrone

Meldung vom 13.01.18

Schrobenhausen (SZ) Der TSV Hohenwart hat am Samstag vielleicht nicht den spektakulrsten Hallenfuball gezeigt, aber auf jeden Fall den effizientesten. Der Lohn dafr: Zum bereits zehnten Mal in der Turniergeschichte ging der Sparkassencup nun an die Paartaler. Kein anderer Klub gewann die inoffizielle Altlandkreismeisterschaft nur annhrend so oft.

Und Franz Sedlmair, der allerorts nur liebevoll "Sexy" genannt wird, war all diesen Triumphen immer dabei. "So lange mein gleichaltriger Freund Sven Rechenauer bei der DJK Sandizell mitkickt, kann ich doch nicht aufhren", erklrt der 48-Jhrige mit einem Augenzwinkern. Sowie so fit wirkend wie seit Langem nicht mehr. Die monstrsen Kniebandagen, die lange Zeit als Markenzeichen von ihm galten: diesmal komplett verschwunden. Und auch bei seiner Spielweise zeigte Sedlmair am Dreiknigstag komplett neue Zge - weg vom reinen Defensivrecken, hin zum angriffslustigen Scharfschtzen. Prompt zhlte er auch zu den stolzen Torschtzen im groen Finale, das zwischenzeitliche 2:1 gegen den SV Hrzhausen ging dank eines lehrbuchmigen Vollspannschusses auf sein Konto.

"Dabei ist das Erzielen von Treffern normalerweise berhaupt nicht mein Ding", sagt der berzeugte Barttrger - und strahlt mehr denn je ber das ganze Gesicht. Das Kicken in der Halle, die Teilnahme am Turnier um den Sparkassencup - fr ihn fast schon eine Art sportliches Lebenselixier. "Die Veranstaltung hier in Schrobenhausen ist so toll organisiert, und die riesige Zuschauerkulisse tut ihr briges", sagt Sedlmair begeistert: "Da muss man doch immer wieder mitspielen - vllig egal, ob man den Pokal noch nie oder bereits zehnmal gewonnen hat."

"Sexy" tat's mit seinen Paartalern nun eben das zehnte Mal. Nur danach hatte es lange Zeit berhaupt nicht ausgesehen, denn whrend andere Teilnehmer - wie vor allem der FC Gerolsbach oder das berraschungsteam aus Hrzhausen - regelmig mit hchst unterhaltsamen Powerauftritten glnzten, schleppten sich die Hohenwarter eher mit Minimalistenfuball durch den Tag. So reichten ihnen schon fnf mickrige Tore (Neunmeterschieen nicht eingerechnet), um die Gruppenphase sowie die beiden ersten K.o.-Runden zu berstehen. Selbst eine Niederlage (2:3 in der Vorrunde gegen den TSV Weilach) konnte sich der sptere Turniersieger leisten, ohne frhzeitig die Koffer packen zu mssen.

Alles nur Cleverness des TSV? Oder auch massive Anlaufschwierigkeiten? Egal. Als es galt, funktionierte es ja bei den Hohenwartern - eiskalt erledigten die Mannen von Coach Roland Baumgrtner ihren Job. So lieen sie im Viertelfinale gegen die hoch eingeschtzte DJK Langenmosen ebenso wenig einen Gegentreffer zu wie in der Runde der letzten Vier gegen den Cupverteidiger BC Aresing. Und im groen Finale nutzten die Paartaler dann rigoros aus, dass bei den Hrzhausenern die Kraft schwand - beziehungsweise die Konzen-tration, was brigens auch zu zwei (berechtigten) Zeitstrafen fr den Underdog fhrte.

Dadurch klappte es nicht ganz mit einer Riesensensation durch den SVH. Aber was der derzeitige Tabellenvierte aus der A-Klasse Neuburg am Samstag zeigte, das beeindruckte trotzdem - sogar ihn selbst. "Wir hatten vor diesem Sparkassenturnier kein Mal zusammen in der Halle trainiert - und dann so etwas", sagt etwa Jrgen Bergknapp - kopfschttelnd beziehungsweise mchtig stolz: "Wir fuhren mit dem Ziel nach Schrobenhausen, nur die Vorrunde irgendwie zu berstehen. Alles andere sahen wir als Zugabe an - und pltzlich wurden es sehr viele Zugaben."

Eine davon gab's ausgerechnet gegen den FC Gerolsbach, der zuvor nahezu alles regelrecht berrollt hatte. Dass die Schwarzweien die wohl beste Mannschaft besaen, die an diesem Dreiknigstag in der Dreifachsporthalle kickte - wohl unbestritten. "Leider lieferten wir aber zum ungnstigsten Zeitpunkt unser schlechtestes Spiel ab, und schon waren wir nach dem Halbfinale gegen den SV Hrzhausen verdientermaen drauen", gibt FCG-Cheftrainer Daniel Stampfl fair zu. Und gar nicht verrgert ergnzt er: "Mit dem dritten Platz knnen wir am Ende gut leben. Das Turnier hat uns auch so wieder viel Spa gemacht, Gratulation an den TSV Hohenwart."

Ebenfalls zufrieden blickt Florian Hergeth drein, obwohl es fr seinen BC Aresing nicht mit einer Titelverteidigung geklappt hat. "Die Hohenwarter spielten im Halbfinale gegen uns einfach effizienter beziehungsweise intelligenter als wir, Punkt, aus", so der Chefcoach der Gelbschwarzen: "Dennoch war die Veranstaltung erneut eine Supersache - und wenn wir ehrlich sind, hatten wir viel Glck, dass wir berhaupt die Gruppenphase berstanden."

In der Tat: Htte Simon Zach nicht vier Sekunden vor der Schlusssirene das 3:2 gegen den FC Trkenelf erzielt, htten die Aresinger schon nach der Vorrunde heimfahren mssen. Ja, am Samstag ging's zum Teil extrem dramatisch zu. Der Unterhaltungswert bei dieser inoffiziellen Altlandkreismeisterschaft war erneut sehr hoch - nicht zuletzt zur groen Freude von Cheforganisator Harry Reisner. "2018 geht als eines der bisher aufregendsten Sparkassencupturniere in die Geschichte ein. Wenn ich allein an das Neunmeterschieen zwischen dem SV Hrzhausen und dem SC Mhlried im Viertelfinale denke, als wir pro Team neun Schtzen brauchten, um zu einer Entscheidung zu kommen - so etwas war meines Wissens noch nie da gewesen."

ber 900 Zuschauer sorgten erneut fr eine prall gefllte Dreifachsporthalle - und wenn schon nicht jedermanns Appetit nach Wiener Wrstchen gestillt wurde, in Sachen Hallenfuball wurden am Ende doch alle satt. Das macht bereits jetzt Lust auf die nchste Turnierauflage im Januar 2019 - vielleicht sogar ein weiteres Mal mit "Sexy" Sedlmair.

Quelle: Roland Kaufmann, in: Schrobenhausener Zeitung vom 08.01.2018, Foto: R. Lger

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