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Angebote beim SVH: Neben Fußball und Damengymnastik jetzt auch Yoga und Kinderturnen

Meldung vom 09.09.20

Update 09.09.2020:
Nach der coronabedingten Pause findet ab sofort wieder Damengymnastik und Yoga statt.

- Damengymnastik: erster Termin am Mittwoch, den 09.09.2020 im Sportheim
- Yoga: erster Termin am Donnerstag, den 10.09.2020 im Sportheim

Erweiterung des Angebots beim SVH: Yoga und Kinderturnen

Neben Fußball (Erwachsene und Jugend) und Damengymnastik wird das Angebot um Kinderturnen und Yoga erweitert. Genauere Informationen können aus dem Flyer (PDF) Kurse und Sportprogramm entnommen werden.
Mit kostenloser Schnupperstunde!



Yoga

Yoga kräftigt den Körper, bildet Standfestigkeit und eine klare Körperausrichtung im Zusammenspiel mit Flexibilität, Balance und Entspannung.
Körperliche Einschränkungen, schlechte Konstitution oder Alter sind keine Hinderungsgründe!

Es findet ein zertifizierter Yogakurs pro Jahr statt, der von verschiedenen Krankenkassen bezuschusst wird (genauere Informationen bei der Krankenkasse).

Erste Schnupperstunde ist kostenlos!

Kinderturnen

für Kinder von 3 – 6 Jahren
In dieser Stunde steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund! Durch kindgerechte Turnübungen fördern wir Koordination, Motorik und Muskulatur aber auch Teamwork und Rhythmusgefühl!

Erste Schnupperstunde ist kostenlos!

Interesse am Fußballspielen? Interesse an Damengymnastik? Dann einfach bei den im Flyer angegebenen Kontaktpersonen melden. Wir feuen uns darauf!

MR, 14.03.2020 / Update 09.09.2020

Punktspielanpfiff sogar mit Zuschauern

Meldung vom 08.09.20

Schrobenhausen - Seit dem gestrigen Dienstagmittag ist es offiziell, laut Staatsregierung darf im bayerischen Amateurfußball ab dem 19. September wieder der Wettkampfspielbetrieb aufgenommen werden. Die Hängepartie der vergangenen Wochen und Monate ist damit zu Ende, und fast überall im Freistaat herrscht hierüber eine riesige Erleichterung.
Grundsätzlich ist dies auch bei Günther Behr der Fall, dem für die ostschwäbischen Klassen zuständigen Spielgruppenleiter. „Es musste jetzt einfach eine Entscheidung her – und die haben wir jetzt“, sagt der 52-Jährige. Aber uneingeschränkt glücklich wirkt er trotzdem nicht. Mehr noch, der Funktionär aus Neuburg ist sogar richtiggehend sauer. „Ich halte den Entschluss, die Punktrunde heuer doch noch fortzusetzen, für unverantwortlich. Die Gesundheit wird hierdurch mit Füßen getreten“, erklärt er unmissverständlich: „Ich weiß, dass diese Meinung vielleicht unpopulär ist und nicht bei allen Vereinen gut ankommt. Aber ich vertrat sie schon in den vergangenen Wochen – und werde es auch weiterhin tun.“
Dass sich der bayerische Ministerrat jetzt anders entschied, als vom ostschwäbischen Spielgruppenleiter erhofft – „das muss ich natürlich so akzeptieren“, so Behr: „Es gab ja nur zwei Varianten, die der Staatsregierung zur Verfügung standen – nämlich die eine, auf die sie sich nun festlegte, oder sie hätte den Laden für heuer komplett dicht machen müssen.“
Für den Neuburger bedeutet die Wettkampffreigabe „mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern analog zum Kulturbetrieb“ – also maximal 400 Personen – zunächst einmal eine Menge Arbeit. Denn dass die Terminpläne schon allerorts im Freistaat fertig in den Schubladen liegen würden, damit es am 19. September reibungslos mit den Pflichtpartien losgehen kann, das stimmt so nicht. „Und ich weiß auch nicht, wie es jetzt auf die Schnelle funktionieren soll, solche zuverlässig zu erstellen“, gibt Behr zu.
Aber wer ihn (und seine zahlreichen ehrenamtlich tätigen Kollegen) in Bayern kennt, der weiß, dass es die zuständigen Spielgruppenleiter allerorts doch hinbringen werden. „Obwohl ich immer wieder darauf hinweise, dass es aus meiner Sicht der falsche Weg ist“, betont der Neuburger. Bereits die Erlaubnis von „Trainingsspielen“ ab Anfang August sei für ihn absolut nicht nachvollziehbar gewesen: „Denn das Corona-Virus macht definitiv keinen Unterschied zwischen Testspielen und Punktspielen. Schon in diesen hätte durchaus etwas passieren können.“

Gott sei Dank war das gerade in seinem Tätigkeitsgebiet bislang nicht der Fall. Und daher geht’s eben bereits am 19. beziehungsweise 20. September wieder voll los mit der restlichen Punktrunde 2019/21. „Insgesamt fünf Spieltage wollen wir dann hintereinander austragen“, verrät Behr – wovon der letzte, wenn alles gut läuft, am 17. sowie 18. Oktober über die Bühne gehen soll. So steht es jedenfalls im neuen Rahmenterminkalender für den Fußballkreis Augsburg (und damit eben auch für alle ostschwäbischen Spielklassen) geschrieben, den Herren-Kreisspielleiter Reinhold Mießl aus Neusäß noch am gestrigen Dienstagabend um 21.23 Uhr an alle hiervon betroffenen Vereine versendete.

Für den 25./26. Oktober planen die Verantwortlichen dann einen Nachholspieltag, ehe anschließend endlich der neu geschaffene Ligapokalwettbewerb beginnen könnte. Am 31. Oktober sowie den beiden ersten Novemberwochenenden sollen in dessen Rahmen jeweils Gruppenpartien ausgetragen werden – ehe an den beiden folgenden Wochenenden jeweils schon Zwischenrundenspieltage für die Kreisklassen, A-Klassen sowie B-Klassen auf dem Programm stehen. Danach geht’s definitiv in die Winterpause.

Mit der Entscheidung vom gestrigen Dienstag ist nun natürlich auch vom Tisch, dass der Bayerische Fußballverband (BFV) Rechtsmittel gegen die vorherigen Entschlüsse der Staatsregierung einlegt. Hätte die Politik ihr Wettkampfspielverbot aufrecht erhalten, wäre es allerdings wohl dazu gekommen – denn eine vom BFV durchgeführte Umfrage bei seinen 4355 Vereinen im Freistaat hatte dahingehend eindeutige Zahlen geliefert. So sprachen sich von den 3069 Klubs, die tatsächlich teilnahmen, 66 Prozent dafür aus, „gegebenenfalls gerichtlich“ eine Gleichbehandlung mit Freiluft-Kulturveranstaltungen „geltend zu machen“. Sogar 85 Prozent hielten die Entscheidung der Staatsregierung, „Wettkampfspiele im bayerischen Amateurfußball nicht zu erlauben und auch keine Zuschauer in begrenztem Umfang zuzulassen“, für falsch. Und dass der Wettkampfspielbetrieb im Jahr 2020 „baldmöglichst wieder aufgenommen wird“, das wollten immerhin 80 Prozent der abstimmenden Vereine.
BFV-Präsident Rainer Koch wirkt nun einfach nur erleichtert, nicht vor die Gerichte ziehen zu müssen. „Eine Klage wäre nur das letzte Mittel gewesen – das haben wir immer betont. Uns war es immer wichtig, einen sachlichen Dialog zu führen“, so der 61-Jährige.

Quelle: Roland Kaufmann, in: Schrobenhausener Zeitung vom 09.09.2020; Foto: M. Schalk

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